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FSA-Jahresbericht 2018 veröffentlicht

  • Print und Digital: Kompakte Übersicht über die Jahresaktivitäten des FSA

Berlin, 29.08.2019. Der Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.“ (FSA) hat seinen aktuellen Jahresbericht veröffentlicht und zieht darin eine positive Bilanz für das Berichtsjahr 2018. Der Bericht enthält die Urteile der Schiedsstelle im Wortlaut und gibt einen Überblick über die thematischen Schwerpunkte der Vereinsarbeit. Der Jahresbericht 2018 kann auf der Website des FSA in digitaler Form heruntergeladen werden und ist im Druckformat über die Geschäftsstelle des FSA erhältlich.

2018 gehörten 55 Unternehmen der pharmazeutischen Industrie dem FSA an und verpflichteten sich damit zur Einhaltung Kodizes des Vereins. Gemeinsam decken diese rund 75% des deutschen Markts für verschreibungspflichtige Medikamente ab. „Damit schafft der FSA eine breite Grundlage für den ethisch einwandfreien Umgang von Pharmaunternehmen mit Fachkreisangehörigen und Patientenorganisationen“, so FSA-Geschäftsführer Dr. Holger Diener.

Im Berichtszeitraum 2018 wurden dem FSA 36 Beanstandungen vorgelegt, darunter 15 durch Mitgliedsunternehmen, acht durch den Geschäftsführer und 13 durch anonyme Anzeigen. Damit konnte die Schiedsstelle des FSA auch im vergangenen Berichtsjahr erneut auf eine umfassende Spruchkörpertätigkeit zurückblicken. Alle Beanstandungen richteten sich gegen Mitgliedsunternehmen und wurden aufgrund von möglichen Verstößen gegen den FSA-Kodex Fachkreise erhoben. Dieser regelt die Zusammenarbeit zwischen Pharmaunternehmen und Ärztinnen und Ärzten sowie Einrichtungen und Organisationen im Gesundheitswesen.

Transparenz schafft Vertrauen

Bereits im dritten Jahr in Folge veröffentlichten die FSA-Mitgliedsunternehmen im Rahmen des Transparenzkodexes ihre Leistungen an Ärztinnen und Ärzte, Fachkreisangehörige (z.B. Hebammen und Apothekerinnen und Apotheker) und medizinische Institutionen. Hierzu betonte Diener: „Diese Transparenz ist inzwischen für die Patientinnen und Patienten selbstverständlich und für die Unternehmen nachhaltig gelebter Branchenstandard“. Diener hob weiterhin hervor, dass im Rahmen der Veröffentlichungen eine höhere Zustimmungsquote zur namentlichen Nennung wünschenswert sei: „Um das Vertrauen in die Unabhängigkeit von Diagnose und Therapie zu stärken, sollte sich die Bereitschaft der Ärzteschaft erhöhen, einer individuellen Nennung zuzustimmen. Nur so wird Patientinnen und Patienten deutlich, welche Leistungen für den intensiven Wissensaustausch zwischen Industrie und Ärztinnen und Ärzten notwendig sind“.

Über die Freiwillige Selbsthilfe zur Arzneimittelindustrie e.V.:

Der Verein "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V." (FSA) ist ein Zusammenschluss von 56 namhaften Pharmaunternehmen zum Wohle von Patientinnen und Patienten. Wir schaffen klare Regeln und einheitliche Standards in der Zusammenarbeit zwischen forschender pharmazeutischer Industrie und pharmazeutischen Unternehmen und Ärztinnen und Ärzten, Apothekerinnen und Apothekern sowie weiteren Angehörigen der medizinischen Fachkreise und den Organisationen der Patientenselbsthilfe. Hierzu hat der FSA Kodizes mit Verhaltensgrundregeln entwickelt, die eine unlautere Beeinflussung von Ärzteschaft und Patientenorganisationen ausschließen. Zur wirksamen Durchsetzung wird jede Missachtung öffentlich gemacht und sanktioniert. Hierdurch wird den Verhaltenskodizes Nachdruck verliehen. Verstöße kann jeder melden, auch anonym.

Pressekontakt

Florian Meidenbauer
SK medienconsult

Toulouser Allee 23a
40211 Düsseldorf

Tel.: +49 (0) 211 - 55 79 45 - 20
Fax: +49 (0) 0211 - 55 79 45 - 19
E-Mail: florian.meidenbauer@sk-medienconsult.de
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