Skip to content
Verstoß melden

Führungswechsel beim FSA

Uwe Broch wird neuer Geschäftsführer 

Berlin (30. März 2020) - Dr. Uwe Broch wird zum 1. April 2020 neuer Geschäftsführer des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. (FSA). Broch folgt auf Dr. Holger Diener, der nach mehr als acht Jahren die Geschäftsführung abgibt, um sich anderen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Als einen Fokus künftiger Arbeit nennt Broch den Einsatz des FSA für einen Erhalt der Pluralität in der ärztlichen Fortbildung. „Der Wert einer Fortbildung bemisst sich an ihrer wissenschaftlichen Unabhängigkeit, nicht am Veranstalter oder Sponsor“, so Broch. „Eine Vielfalt von Fortbildungsangeboten dient der Ärzteschaft und damit auch Patientinnen und Patienten.“

Broch ist derzeit Geschäftsführer im Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (vfa), wo er seit 2013 die Rechtsabteilung leitet und für alle pharmarelevanten Rechtsfragen verantwortlich ist. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Compliance in der Zusammenarbeit der forschenden Pharmaunternehmen mit Angehörigen und Institutionen der Fachkreise sowie Patientenorganisationen. „Ohne Zusammenarbeit wäre die Qualität medizinischer Leistungen im Gesundheitswesen schlechter. Am Ende geht es deshalb immer um Professionalität und darum, klare Grundsätze zu vermitteln und durchzusetzen. Uwe Broch ist dafür genau der Richtige.“ sagt vfa-Präsident Han Steutel.

„Die hohen ethischen Standards in der Zusammenarbeit von Unternehmen mit Ärzteschaft und Patientenorganisationen haben sich dank des FSA in der Branche nachhaltig etabliert“, so Broch. „Es gilt nun, diesen Erfolg weiter auszubauen und den FSA auf eine breitere gesellschaftliche Basis zu stellen. Unser Ziel ist es weiterhin, den lauteren Wettbewerb unter den Pharmaunternehmen mit den Instrumenten der Selbstregulierung und -kontrolle durchzusetzen.“

Peter Solberg, Vorstandsvorsitzender des FSA: „Mit Uwe Broch konnten wir einen ausgewiesenen Experten und Branchenkenner als Geschäftsführer gewinnen. Uwe Broch hat den FSA als Geschäftsführer des vfa in den vergangenen Jahren bereits intensiv begleitet. In dieser Rolle war er involviert in die Entwicklung und Durchsetzung einschlägiger Regelwerke der Branche. Seine Erfahrung in Fragen der Selbstregulierung, Ethik und Normensetzung werden einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den FSA in Zukunft weiter als ethisches Aushängeschild der pharmazeutischen Industrie in Deutschland zu positionieren.“

Zugleich würdigte der FSA-Vorstand die Arbeit des scheidenden Geschäftsführers. Peter Solberg: „Holger Diener war in den vergangenen acht Jahren als Geschäftsführer eine gestaltende Kraft und hat den FSA national und international zu einer branchenweit anerkannten und respektierten Institution der Selbstkontrolle gemacht. In diese Zeit fiel etwa die Erarbeitung und Implementierung des Transparenzkodex sowie auch die Diskussion um das Antikorruptionsgesetz für das Gesundheitswesen. Der Verein hat im Gesundheitswesen neue Maßstäbe gesetzt und ist heute Ausweis der Bereitschaft unserer Mitgliedsunternehmen, Verantwortung für Patientinnen und Patienten und das Gesundheitswesen in Deutschland zu übernehmen. Der gesamte Vorstand dankt Holger Diener für seinen unermüdlichen Einsatz für Ethik und Transparenz in der Pharmaindustrie und wünscht ihm alles Gute für seine neue Tätigkeit.“

Über den FSA

Der FSA wurde 2004 von den vfa-Mitgliedern als eigenständiger Verein gegründet und überwacht mit Hilfe eines Vereinsgerichts die korrekte Zusammenarbeit von pharmazeutischen Unternehmen mit Ärzten und anderen Angehörigen der medizinischen Fachkreise. Die 56 Mitgliedsunternehmen des FSA decken rund 75% des deutschen Pharmamarktes ab. Seit 2016 setzt der Verein zudem den Transparenzkodex Fachkreise um, der Zahlungen der pharmazeutischen Industrie an die Ärzteschaft offenlegt und für jedermann nachvollziehbar macht. Jede Person kann dem FSA den Verdacht eines Kodex-Verstoßes durch ein Pharmaunternehmen melden. Die unabhängige Schiedsstelle des FSA untersucht die gemeldeten Verdachtsfälle. Sollte sich der Verdacht bestätigen, sieht das Regelwerk des FSA klar definierte Sanktionen vor, z.B. Geldstrafen bis max. 400.000,- EUR und die Nennung des Unternehmens zusammen mit der Veröffentlichung der Entscheidung im Internet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.fsa-pharma.de und https://twitter.com/FSA_Pharma

Pressekontakt

Florian Meidenbauer
SK medienconsult
Toulouser Allee 23a
40211 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211 - 55 79 45 - 20
Fax: +49 (0) 0211 - 55 79 45 – 19
E-Mail: florian.meidenbauer@sk-medienconsult.de
Internet: www.sk-medienconsult.de