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Stellungnahme zu aktueller Berichterstattung im Handelsblatt vom 21.01.2020: „Zahlungen an Ärzte: Pharmabranche löst Transparenzversprechen nicht ein“

Der Vorstand und die Geschäftsführung der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. (FSA) nehmen zu einem am 21. Januar 2020 im Handelsblatt erschienen Artikel wie folgt Stellung:

Die Mitgliedsunternehmen des FSA veröffentlichen seit 2016 freiwillig und vollumfänglich alle Leistungen an medizinische Fachkreise wie Ärztinnen und Ärzte sowie an medizinische Einrichtungen. Letztere werden dabei zu 100 % mit Namen genannt. Bei den Leistungen an medizinische Fachkreise erfolgt die Veröffentlichung mit Namensnennung nur, wenn diese aufgrund der gesetzlichen Datenschutzvorgaben der individuellen Nennung zugestimmt haben. Falls nicht, wird auch dieser Betrag veröffentlicht. Dann aber in aggregierter Form.

Richtig ist also an der These des Artikels allenfalls, dass es der Transparenzinitiative der Industrie noch nicht gelungen ist, die Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte vom Wert der individuellen Transparenz zu überzeugen. Hieran arbeiten der FSA und seine Mitgliedsunternehmen seit dem ersten Tag der Transparenzinitiative und werden dies auch abermals bis zur kommenden Veröffentlichung Ende Juni 2020 tun.

Falsch und im Ergebnis für die Patientinnen und Patienten bedenklich ist hingegen die These des Artikels, aus den steigenden Investitionen der pharmazeutischen Industrie für Forschung und Entwicklung einen vermeintlich negativen Einfluss auf die Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten abzuleiten.

Vielmehr sind die steigenden Investitionen ein Beleg für die Forschungsstärke von pharmazeutischen Unternehmen und den Wert ihrer Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten. Nur weil die pharmazeutische Industrie alljährlich Milliardenbeträge für die Entwicklung neuer Medikamente aufwendet – Teile davon auch in der Zusammenarbeit mit Fachkreisangehörigen – können Patientinnen und Patienten alljährlich von innovativen Therapien profitieren.

Pressekontakt

Florian Meidenbauer
SK medienconsult

Toulouser Allee 23a
40211 Düsseldorf

Tel.: +49 (0) 211 - 55 79 45 - 20
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E-Mail: florian.meidenbauer@sk-medienconsult.de
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